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Grundlagen > Gemüse > Kartoffeln

Kartoffeln

Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen. Es sind die unterirdischen Verdickungen des Wurzelstocks.
Sie stammen ursprünglich aus Südamerika. Die erste Kartoffel wurde bei uns 1621 als Zierpflanze eingeführt und vor allem wegen der hübschen Blüte und des üppigen Laubes gepflanzt. Erst im 18. Jh. erkannte man ihren Wert als Grundnahrungsmittel.

Mittlerweilen gibt es bei uns über 100 Sorten, die in festkochend, vorwiegend festkochend und mehlige Sorten eingeteilt werden.
Roh ist die Kartoffel nicht genießbar und unreif, wegen ihres Solaningehaltes, sogar giftig. Das Solanin wird allerdings durch das Kochen völlig zerstört.

Kartoffeln gehören zu den Grundnahrungsmitteln von denen jeder Deutsche im Schnitt 200 Gramm pro Tag verzehrt. Sie sind reich an Vitamin C und den meisten B-Vitaminen. Die Kartoffeln enthalten viele Ballaststoffe und Zink. Außerdem sind sie gut geeignet für die Nieren, denn durch ihren hohen Kaliumgehalt spülen sie diese bei ausreichender Flüssigkeitsmenge gut durch.

Frühkartoffeln sollten nur unter Wasser abgerieben werden. Alle späteren Sorten am besten unter fließendem Wasser schrubben und auf alle Fälle mit der Schale kochen, am besten auch mit dieser verzehren. So gehen die direkt unter der Schale sitzenden Nährstoffe nicht verloren.
Außerdem zählen die Kartoffeln mit Schale verzehrt zu den basischen Lebensmitteln, ohne Schale aber zu den sauren Lebensmitteln.
Für Vegetarier ist dies nicht ganz so entscheidend, denn die sind sowieso so gut wie nie übersäuert, doch für unsere lieben Fleischesser, die meist übersäuert sind, ist dies wichtig zu wissen.

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Copyright © 2003 by Ute Galsterer - eMail an - aktualisiert am: 12.02.2004